#marypoppinskidslabor – Teil 8

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Vor genau einer Woche eröffnete Lehrer Mohr die Reihe des #marypoppinskidslabor mit seinem Brausetabletten-Teaser. Zum einwöchigen Geburtstag hat er sich erneut etwas ausgedacht und möchte dies gern mit euch teilen.

In Zeiten von Smartwatches und Handyuhrzeiten greift er auf die vermutlich älteste Art der Zeitmessung zurück: Die Sonnenuhr.

Die Sonnenuhr

Das brauchst du dafür:

  • einen Blumentopf
  • etwas Sand oder Erde
  • ein Holzstäbchen, das etwas länger sein sollte als der Topf hoch ist
  • einen Stift
  • Uhr mit Wecker
  • etwas Geduld

Durchführung:

  • Wähle einen sonnigen Tag!
  • Fülle den Topf bis etwa zur Hälfte mit Sand und stecke das Holzstäbchen möglichst senkrecht und mittig in den Sand.
  • Stelle den Topf an einem Ort auf, wo er nicht stört und über einen Großteil des Tages in der Sonne steht. Der Topf darf dann nicht mehr bewegt werden!
  • Beginne zu einer vollen Stunde (ich habe um 8.00 Uhr angefangen) und markiere dir am Rand des Topfes, wo der Schatten des Holzstäbchens hinfällt.
  • Stelle dir einen Wecker auf die nächste volle Stunde und markiere beim Klingeln am Topfrand die Position des Schattens (ich habe 9.00 Uhr markiert). Wiederhole diesen Schritt mehrmals. Schreibe Zahlen für die Uhrzeiten unter die Striche.
  • Am nächsten Tag kannst du mithilfe deiner Sonnenuhr die Zeit ziemlich genau ablesen. Steht der Schatten zwischen zwei vollen Stunden musst du schätzen. Überprüfe mit einer Uhr, wie dicht du an der tatsächlichen Zeit liegst.

Nachts funktioniert deine neue Uhr natürlich nicht!

Wenn du Lust hast, schicke uns ein Foto von deiner Sonnenuhr, wir stellen sie hier mit auf diese Seite.

HIER DIE SONNENUHR GALERIE des #marypoppinskidslabor:

Hier die Sonnenuhr von Hannah aus der 5. Klasse

Und hier die Galerie der Sonnenuhren von Anton und Gustav (5. und 2. Klasse). Die ersten drei Bilder zeigen die Sonnenuhr von Lehrer Mohr, das vierte Bild eine digitale Sonnenuhr aus dem 3D-Drucker. WOW!

Und hier die Sonnenuhr von Eva-Lotte

Wie funktioniert das?

Die Erde dreht sich an einem Tag (in 24 Stunden) einmal um ihre eigene Achse. Die Sonne steht fest an ihrem Platz und bewegt sich nicht.

Durch die Drehung der Erde kommt es uns so vor, als würde die Sonne über den Himmel wandern und mit ihr natürlich der Schatten des Holzstäbchens.

Schon im antiken Griechenland und im alten Ägypten benutzte man Sonnenuhren. Aus der Pharaonenzeit Ägyptens sind Sonnenuhren bekannt, die älter als 3.000 Jahre sind!

Hier geht es zur Übersicht von allen Versuchen aus dem #marypoppinskidslabor