Schul- und Hausordnung

in der Fassung vom Januar 2019

Die Mary-Poppins-Grundschule ist ein Ort, an dem Kinder, Lehrerinnen, Lehrer und Eltern freundlich, höflich und rücksichtsvoll miteinander umgehen. Unsere Haus- und Schulordnung soll uns dabei helfen.

Die in einer demokratischen Gesellschaft geltenden Werte wie Toleranz, Achtung des anderen sowie Wertschätzung des eigenen und fremden Eigentums gelten auch bei uns.

Wir fühlen uns an unserer Schule wohl und arbeiten und lernen gemeinsam in Ruhe. Deshalb achten wir darauf, dass sich alle anderen Menschen an unserer Schule auch wohl fühlen.

Wir vermeiden Streit sowie körperliche und verbale Gewalt jeglicher Art. Dabei verhalten wir uns immer so, dass keine Gefahr für andere entsteht. Konflikte werden gemeinsam auf friedliche Art und Weise gelöst. Dabei können die Konfliktlotsen behilflich sein. An die gemeinsam erarbeiteten Vereinbarungen halten wir uns.

Wir freuen uns über unsere Klassen-, Teilungs- und Fachräume sowie deren Einrichtungen.

Für das Schulgebäude mit allen Räumen und Einrichtungen sowie die Sporthalle und den Schulhof sind wir alle gemeinsam verantwortlich.

Damit wir noch lange Zeit Freude an dieser schönen Lernumgebung haben, gehen wir vorsichtig damit um und vermeiden jede Verunreinigung und Beschädigung. Dies gilt vor allem auch für die Waschräume und Toilettenanlagen.

  1. So verhalten wir uns vor Beginn des Unterrichts:

Kinder, Lehrerinnen, Lehrer sowie Betreuerinnen und Betreuer beginnen den Unterricht pünktlich.

Zur ersten Stunde ist ab 7.45 Uhr Einlass in die Klassenräume. Kinder, die früher (ab 7.30 Uhr) kommen, warten in der Halle.

Falls die Lehrerin oder der Lehrer fünf Minuten nach Unterrichtsbeginn noch nicht im Klassenraum ist, fragen die Klassensprecher im Sekretariat nach.

2. So verhalten wir uns im Unterricht:

Zu Beginn des Unterrichts begrüßen wir uns gegenseitig.

Während der Unterrichtszeiten gelten in den Klassen die eigenen Klassenregeln.

Während des Unterrichts essen wir nicht und kauen keine Kaugummis.

Bei einem Raumwechsel verhalten wir uns leise und rücksichtsvoll.

3. So verhalten wir uns in den Pausen:

Alle Schüler entscheiden sich zu Beginn der großen Pause, ob sie die Pause auf dem Schulhof oder in der Bücherei verbringen wollen und gehen dann auf dem kürzesten Weg dorthin. Hierzu hängt der Nutzungsplan für die Bücherei und den Sportplatz in den Klassenräumen aus.

Wir spielen, klettern und toben auf dem Schulhof und Sportplatz. Die „Müllhäuser“ und Fahrradständer sind keine Kletter- und Spielgeräte. Die Bücherei ist dagegen kein Ort zum Toben oder lauten Spielen.

Das Werfen von Gegenständen aller Art, z. B.  von Steinen, Sand oder Schneebällen, ist wegen der damit verbundenen Verletzungsgefahr verboten.

Wer ruhige Gespräche führen möchte oder sich auf andere ruhige Art im Freien entspannen möchte, kann dies im Innenhof tun. Wildes Toben und lautes Spielen sind dort verboten.

In den Regenpausen bleiben alle Schüler in den Klassen- bzw. Teilungsräumen, haben aber auch die Möglichkeit nach Nutzungsplan in die Bücherei zu gehen.

Ball wird auf dem Schulhof und auf dem Sportplatz wie vorgesehen gespielt.  Im gesamten restlichen Schulgebäude ist das Spielen mit Bällen nicht gestattet.

Die Galerie in der Halle ist kein Aufenthaltsort.

In den kleinen Pausen verbleiben wir in der Regel im Klassenraum.

Die Fachräume sind in den großen Pausen abgeschlossen.

Das Verlassen des Schulgeländes ist während der Unterrichtszeit einschließlich der Pausen und Betreuungsstunden nicht erlaubt.

4. So verhalten wir uns nach dem Unterricht:

Wir sind selbst dafür verantwortlich, dass unser Platz entsprechend aufgeräumt ist. Unseren Stuhl stellen wir nach Unterrichtsschluss immer hoch.

Den Raum verlassen wir ohne Drängeln und Schubsen.

Wenn wir abgeholt werden, treffen wir uns in der Halle. Die Betreuungskinder werden direkt aus den Betreuungsräumen abgeholt.

An den Arbeitsgemeinschaften nehmen wir nach einer kurzen Probezeit regelmäßig teil. Wer verhindert ist, entschuldigt sich rechtzeitig. Der Ausfall einer AG wird an der Tafel für Arbeitsgemeinschaften bekannt gegeben.

Das Schulgelände sollte nach Ende des Unterrichts unverzüglich verlassen werden.

5. Das gilt immer:

Rennen ist im Schulgebäude verboten.

Gefährliche Gegenstände dürfen nicht in die Schule mitgebracht werden – dazu gehören auch Glasflaschen!

Die Benutzung von Handys, MP3-Player, Smartwatches sowie anderen elektronischen Geräten ist in der Schule sowie bei Ausflügen und Wandertagen verboten.

Private Spielzeuge, Sammelobjekte und Wertgegenstände gehören nicht in die Schule. Die Schule haftet nicht für Verlust oder Beschädigung.

Fahrrad und Roller fahren ist auf dem Schulhof verboten.

Fahrräder werden ausschließlich an den Fahrradständern abgestellt, Roller im Innenhof auf der Seite der Klassenzimmer.

Der Müll wird sortiert nach Papier (blau), Verpackungen (gelb) und Restmüll (rot).

Ein Unfall auf dem Schulweg oder in der Schule muss immer bei der Klassenleitung oder im Büro gemeldet werden.

Krankmeldungen werden der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer über Mitschüler übermittelt. Spätestens am 3. Schultag ist eine schriftliche Mitteilung in der Schule abzugeben.

 

Ergänzung zur Haus- und Schulordnung:

in der Fassung vom September 2019

  1. Wertschätzung und Anerkennung sind wichtige Instrumente der Erziehung an der Mary-Poppins-Grundschule. Daher sollten Schülerinnen und Schüler bei positivem Verhalten entsprechend gewürdigt werden. Beispiele für Maßnahmen dazu sind:
  • am Ende des Tages Klasse/Schüler wertschätzen
  • Einschätzung des Verhaltens jeden Tag/am Ende der Woche (Stempel, Aufkleber,

kurze Mitteilung im HA-Heft)

  • positive Bestärkung im Klassengespräch/ individuell
  • besondere Veranstaltungen (z.B. Vorlesen/ Zuhören in der Bücherei)
  • Urkunden für besondere Leistungen

2. Die Schülerinnen, Schüler, Eltern und Lehrer der Mary-Poppins-Grundschule dulden

jedoch auf keinen Fall die Anstiftung, Androhung und Ausübung von:

  • körperlicher Gewalt, z. B. Schläge jeder Art, Treten, Stuhl wegziehen, Beine stellen, Schubsen, Spucken,
  • Beleidigungen, z. B, Schimpfwörter, Fäkalsprache, Gesten, Hänseln, sexistische Beschimpfungen,
  • Diskriminierungen, z. B. auf Grund körperlicher Besonderheiten, Herkunft, Aussehen, Geschlecht,
  • Demütigungen, z. B. Auslachen, nicht Ausreden lassen, Verstecken fremder Dinge, Mobbing,
  • Sachbeschädigungen jeglicher Art, z. B. Beschmieren und Zerkratzen von fremdem Eigentum, Verunreinigungen, absichtliches Verstopfen von Toiletten, Treten gegen Türen und Wände,
  • Störungen des Schulalltags, z. B. Kippeln, Anordnungen verweigern, Kaugummis kauen, Schwatzen, Stören des Unterrichts,
  • Diebstahl und Beihilfe, z. B. Erpressen und Abziehen,
  • sowie unerlaubtes Verlassen des Schulgeländes und unterlassene Hilfeleistung.